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Manifest

Wir haben schon wieder eine Neuigkeit: Unsere Welt verändert sich.

Wir leben nicht länger in einzelnen Dörfern, Städten oder Ländern, wir leben auf dem Planeten Erde. Unsere Nachbarn und die Leute auf der Straße stammen aus verschiedenen Nationalitäten und Kulturen und haben verschiedene Ansichten, sie denken und sprechen anders, sie glauben, lieben und hassen unterschiedliche Dinge.

Keiner will, dass sich die Menschen in seiner kleinen Stadt oder in seinem großen Land gegenseitig umbringen. Aber es passiert manchmal, dass jemand plötzlich eine Waffe in die Hand nimmt und auf seinen Nachbarn richtet, mit dem er noch gestern friedlich Tür an Tür gelebt und den er jeden Tag gegrüßt hat, der die gleichen Wege wie er ging, mit dem er sogar befreundet war.

Können wir daran etwas ändern? Können wir lernen, mit Menschen zu reden, deren Ansichten wir nicht teilen? Mit denjenigen, deren Meinung oder Lebensweise uns nicht gefällt? Und wenn nicht, was ist dann der Wert menschlichen Lebens? Und was ist das eigentlich, ein moderner Mensch?

Wir, das Team und die Teilnehmer des Projekts «Respekt», haben keine einfachen Antworten auf diese Fragen. Aber wir hoffen, dass es uns gelingt, mit Hilfe unserer Comics gemeinsam darüber nachzudenken.

RESPECT 2.0 ist die Fortsetzung des erfolgreichen Comicprojekts «Respekt. Internationale Comics», das 2011 vom Künstler und Gründer des Internationalen Comicfestivals «KomMissia» Heehoos gemeinsam mit dem Festival-Team und dem Goethe-Institut Moskau ins Leben gerufen wurde. Ziel ist es, mithilfe von Comics eine Auseinandersetzung mit aktuellen sozialen Themen wie Toleranz und Respekt anzuregen.

Beteiligt sind Comic-Künstler aus Russland und verschiedenen europäischen Ländern. Heute umfasst das Projekt mehr als 35 Arbeiten von professionellen Comic-Zeichnern sowie interaktive Comics, die als methodisches Material sowohl in staatlichen Bildungseinrichtungen als auch im System des Informellen Lernens eingesetzt werden.

RESPECT 2.0 ist ein gemeinsames Projekt des Goethe-Instituts Moskau, Youth Human Rights Movement und des Moskauer Comicfestivals «KomMissia». Gefördert wird es von der Europäischen Union.

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